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vom Hobbyölbauer bis zur Genossenschaft.

Komplette Olivenöl-Systeme: mobile Einheiten für Kleinproduzenten, 2-Phasen-Dekanter für mittlere Betriebe und Industrieanlagen für Genossenschaften ab 500 kg/h.

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Marktführer Olivenöl

3,2 Millionen Tonnen pro Jahr — der größte Markt für Fruchtpressen

Olivenöl ist der weltweit wichtigste Anwendungsbereich für Fruchtpressen. Die Hauptproduktionsländer: Spanien (45%), Italien (18%), Griechenland (12%), Türkei (10%). Wir liefern in alle Olivenöl-Regionen weltweit.

Das Erntezeitfenster beträgt nur 60–90 Tage (Oktober–Dezember). Die Anlage muss die gesamte Jahresernte in dieser kurzen Zeit verarbeiten — ohne Ausfallzeiten. Zuverlässigkeit ist entscheidend.

Als Faustregel: 1.000 Olivenbäume × 25 kg/Baum = 25 t/Jahr. Bei 8h täglich und 60 Tagen Ernte brauchen Sie ca. 50 kg/h Kapazität. Die OW Oliva-Serie startet hier ideal.

💡 ROI-Beispiel: OW Oliva 100 (€28.690) bei 100 t Ernte/Jahr, 20% Ausbeute = 20.000 Liter × €7 = €140.000 Jahresumsatz. Amortisierung in ca. 3 Monaten.

SystemKapazitätPreis
OW Oliva 100Klein€ 28.690
OW Oliva 120Klein-Mittel€ 39.980
Profilinie ab 100 kg/hMittelAuf Anfrage
3-Phasen Dekanter (Mitte)800–1.500 kg/h€120.000–250.000
Industrie-Dekanter2.000–5.000 kg/h€250.000–600.000
ROI-Rechner Olivenöl

Eigene Presse vs. Lohnmühle — was rechnet sich?

Olivenbauern zahlen in der Lohnmühle typisch €0,10–0,20/kg Oliven. Mit eigener Presse entfällt dieser Kostenpunkt — und Sie behalten 100% der Ölmenge.

Der entscheidende Vorteil einer eigenen Olivenölpresse: Sie bezahlen keine Lohnmühlengebühren mehr und kontrollieren Qualität und Erntezeitpunkt selbst. Bei 1.000 Bäumen und €0,15/kg Lohnmühlengebühr sparen Sie bereits €3.750/Jahr.

🫒 Direktverkauf-Tipp: Extra Vergine Olivenöl direkt vermarktet erzielt €8–15/Liter. 1.000 Bäume × 25 kg × 20% Ausbeute = 5.000 Liter × €10 = €50.000 Jahresumsatz. Anlage (€28.690) amortisiert in ~7 Monaten.

🫒 Olivenöl ROI-Rechner
Anzahl Olivenbäume
Ertrag / Baum (kg/Jahr)
Ölausbeute (%)
Verkaufspreis (€/Liter)
Maschineninvestition (€)
€ 50.000
Jahresumsatz aus Olivenöl
Liter / Jahr
5.000 L
Einsparung Lohnmühle
€ 3.750
Amortisierung
~10 Mon.
Markt & Produktion

Olivenöl weltweit — Markt, Sorten und Produktionspotenziale

Mit 3,2 Mio. Tonnen Jahresproduktion ist Olivenöl der globale Maßstab für Fruchtöl-Qualität. Für Investoren und Direktvermarkter ergeben sich 2024–2030 besondere Chancen durch steigende Nachfrage und Qualitätspremien.

3,2 Mio. t
Weltjahresproduktion Olivenöl — Spanien, Italien, Griechenland führen
€5–15/L
Großhandelspreis natives Olivenöl extra je nach Qualitätsstufe und Herkunft
60–90 T.
Erntefenster pro Jahr — die Anlage muss die gesamte Saison in dieser Zeit schaffen

Top-Produktionsländer Olivenöl

Spanien dominiert mit 45 % der Weltproduktion, gefolgt von Italien (18 %), Griechenland (12 %) und der Türkei (10 %). Aufsteiger: Marokko, Tunesien und Portugal bauen ihre Kapazitäten deutlich aus. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstehen erste Olivenplantagen — mit starkem "Regional Produced"-Label-Vorteil.

🇪🇸 Spanien
45 %
🇮🇹 Italien
18 %
🇬🇷 Griechenland
12 %
🇹🇷 Türkei
10 %
🇲🇦 Marokko
5 %

Warum jetzt in Olivenölproduktion investieren?

🌡️ Klimawandel öffnet neue Regionen
Südfrankreich, Portugal und sogar Südtirol produzieren erstmals wirtschaftlich rentables Olivenöl. "EU-produziert"-Labels erzielen bis zu 40 % Aufschlag gegenüber Importen aus Spanien oder Marokko.
💰 Premium-Segment wächst trotz Rekordpreisen
Olivenölpreise stiegen 2023/24 auf Allzeithochs (€8–12/L Großhandel). Direktvermarkter mit eigener Anlage und "Sortenreines Olivenöl extra" erzielen €15–25/L beim Endverbraucher — 3–4× Großhandelsmargin.
♻️ Trester-Verwertung als Zusatzertrag
Oliventrester (Orujo) enthält 3–8 % Restöl und kann als Brennstoff (Pellets), Tierfutter oder für Orujo-Tresterbrand genutzt werden. Biogasanlagen zahlen bis zu €40/t für feuchten Trester. Zusätzlich: Olivenkerne als Biobrennstoff.
🏆 PDO/PGI-Zertifizierung als Preisschutz
EU-Herkunftsschutz (g.U./g.g.A.) schützt Preis und Absatzmarkt rechtlich. Über 200 Olivenöle haben PDO-Status — Neueinsteiger aus neuen Anbaugebieten können mit "regionales Erstpressung"-Positionierung Nischen besetzen.
Qualitätsstufen & Technik

Olivenöl-Qualitätsstufen: Was Käufer zahlen und was Ihre Anlage leisten muss

Die EU regelt 4 Olivenöl-Qualitätsstufen streng. Die richtige Anlagenkonfiguration entscheidet, welche Stufe Sie erreichen — und damit, was Sie pro Liter erzielen.

Extra Vergine
€5–15/L
Säuregehalt <0,8 % · Max. 27 °C · Paneltest bestanden · Höchste Qualitätsstufe
Nativ Extra
€3–7/L
Säuregehalt <2,0 % · Kaltpressung · Ohne chemische Behandlung
Olivenöl (gemischt)
€2–4/L
Raffiniertes + natives Öl gemischt · Standardsegment · LEH-Massenware
Orujo / Tresteröl
€1–2/L
Aus Trester extrahiert (Hexan) · Industrieanwendung · Gastronomie

Was beeinflusst die Qualitätsstufe am stärksten?

⏱️ Zeit von Ernte bis Verarbeitung
Jede Stunde Wartezeit erhöht den Säuregehalt um 0,1–0,3 %. Für EVOO (<0,8 %) muss innerhalb 4–6 Stunden verarbeitet werden. → Anlagekapazität auf maximale Tagesernte auslegen.
🌡️ Verarbeitungstemperatur
EU-Recht: max. 27 °C für „kaltgepresst"-Label. Moderne Dekanteranlagen mit Kühlsystem und isolierten Malaxeuren erreichen das zuverlässig. → Temperaturmanagementsystem ist Pflicht für EVOO.
🫒 Reifestadium der Oliven
Halbgrøne Oliven (Reifezahl 2–3): höhere Polyphenole, bitterer Geschmack, weniger Öl. Reife Oliven (5–6): mehr Öl, fruchtigerer Geschmack, kürzere Haltbarkeit. → Sortenwahl und Erntezeitpunkt definieren das Produkt.

Olivenöl-Sorten und ihre Anlageanforderungen

Picual (Spanien, ~50 % der Weltproduktion)
Ölgehalt 22–27 %, hohe Polyphenole, lange Haltbarkeit. Standardsorte für 3-Phasen-Dekanter. Ernte Oktober–Dezember. Sehr gut für Bio-Zertifizierung geeignet.
Arbequina (klein, frøh, intensiv)
Ölgehalt 18–22 %, fruchtig, milde Bitterkeit. Sehr beliebt für Direktvermarktung. Aufgrund geringerer Größe: angepasste Malaxeur-Einstellung nötig, 2-Phasen-Dekanter empfohlen.
Koroneiki (Griechenland, intensiv)
Kleinste Olivensorte, sehr hoher Ölgehalt (26–30 %), intensive Aromen. Benötigt feinere Filterkartons nach Dekantierung. Erzielt Premium-Preise im Export.
FAQ

Häufige Fragen zu Olivenölpressen

2-Phasen: Öl + feuchter Trester, kein Abwasser, leicht niedrigere Ausbeute. 3-Phasen: Öl + Wasser + trockener Trester, höchste Ausbeute (92–96%), benötigt Wassereinspeisung. Für wasserarme Gebiete empfehlen wir 2-Phasen.
Ab ca. 500 Bäumen (OW Oliva 100) rentiert sich eine eigene Presse. Ab 2.000 Bäumen empfehlen wir eine mittelgroße Dekanteranlage. Wir berechnen die ideale Dimensionierung kostenlos.
Ja — alle Hauptproduktionsländer sind Standard-Lieferziele. Wir koordinieren Transport, Zoll und Installation vor Ort.
Koroneiki (Griechenland): 25–28% Ausbeute. Arbequina (Spanien): fruchtig-mild. Leccino (Italien): robust. Für Premiumöle: Frühernte grüner Oliven für mehr Polyphenole.
Frühernte (Oktober, grün): intensive Aromen, mehr Polyphenole, niedrigere Ausbeute. Reife Ernte (Dezember): milderer Geschmack, höhere Ausbeute. Für Premium Extra Vergine: immer Frühernte.
Säuregehalt <0,8%, Peroxidwert <20 meq/kg, mechanische Herstellung unter 27°C. Frische Oliven (max. 48h nach Ernte) und saubere Maschinen sind Voraussetzung.
Knetmaschine die Olivenpaste 20–45 Minuten mischt. Ohne Malaxeur: 3–5% geringere Ausbeute. Verbindet mikroskopische Öltröpfchen für effizientere Trennung im Dekanter.
Nicht in die Kanalisation — stark umweltbelastend! Optionen: Kompostierung, Verdampfungsteiche, Biogasanlage. 2-Phasen-Dekanter produziert deutlich weniger Alpechin.
Dunkel, 12–18°C, Edelstahl oder Dunkleglas, kein Sauerstoff. Extra Vergine: 18–24 Monate haltbar. Gefiltertes Öl hält länger.
Lohngebühren: €0,08–0,20/kg. Bei 25.000 kg/Jahr = €2.000–5.000. OW Oliva 100 (€28.690) amortisiert sich in 3–5 Jahren durch Einsparungen und Qualitätsaufschlag.
Ja — HACCP-System, Laboranalysen und EU-konforme Kennzeichnung sind ausreichend. Für USA: FDA-Registrierung. oelwerk.com unterstützt bei der Dokumentation.
Online-Shop, Bauernmarkt, Agritourismus, Restaurantlieferungen. Mit DOP/IGP-Zertifizierung und Herkunftsgeschichte: €8–15/Liter problemlos erzielbar.
Maschinenkosten €0,50–1,50 + Energie €0,20 + Verpackung €0,30–0,80 + Arbeit €0,50–2,00 = ca. €1,50–4,80/L. Bei €8–15/L Direktverkauf: starke Margen.
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